INHALTSVERZEICHNIS
Seite
Vorsätze
3
Magazin
6 Berichte,
Veranstaltungen, Neue Bücher, Neue Medien
Eine ausführliche Analyse der Diskussionen und Arbeitsergebnisse
Iller, Carola; Hof, Christiane; Jütte, Wolfgang; Kraft, Susanne; Schäffer, Burkhard; Schmidt-Lauff, Sabine; Schrader, Josef
Thema
24
Abstract:
Deutsch
Brandt, Peter
Einleitendes und aktuelles zur inhaltlichen Verklammerung der drei Begriffe.
26
Abstract:
Deutsch
Finanzierung von Weiterbildung vor Ort
Tillmann, Mechthild; Brandt, Peter
Mechthild Tillmann ist seit 2000 Leiterin der Rhein-Sieg-Volkshochschule. Neun Städte und Gemeinden des rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreises haben sich im Volkshochschulzweckverband Rhein-Sieg zusammengeschlossen. Seit ihrem Amtsantritt hat sie innovative Lösungen der Finanzierung erreicht. Für »DIE« legt sie die Karten auf den Tisch, wie sie trotz neuerlich gekürzter Landesmittel (vgl. den Beitrag von Neu) einen tragfähigen Haushalt vorlegen kann. Mit ihr sprach Dr. Peter Brandt.
28
Abstract:
Deutsch
Ko-Finanzierung lebenslangen Lernens
Wurzburg, Gregory
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bewertet Investitionen in Bildung nach ihrer Nachhaltigkeit. Im Falle des Erwachsenenlernens ist diese bisher kaum überprüfbar. Es scheint aber richtig, die Finanzierung auf mehrere Schultern (Individuen, Öffentlichkeit und Unternehmen) zu verteilen (»Ko-Finanzierung«). Wurzburg stellt hierzu drei in letzter Zeit innerhalb der OECD-Länder diskutierte Lösungstypen vor: Senkung der direkten Weiterbildungskosten für Individuen durch anteiliger Kostenübernahme; Ersatz von Einkommensausfällen für Lernaktivitäten; Modelle zur Risikostreuung. Es fällt auf, dass viele der praktizierten Lösungen auf das kleinere Problem der direkten Kosten zielen.
30
Abstract:
Deutsch
English
Veränderter Input der Arbeitsverwaltung in Weiterbildungen nach SGB III
Klein, Birgit; Kühnlein, Gertrud
Die Änderungen der SGB-III-geförderten Weiterbildung bedeuten eine Umsteuerung auf Nachfrageorientierung. Die Auswirkungen sind nach einem Jahr als dramatisch zu bezeichnen. Die Mittel sind von 2002 auf 2003 um 25 Prozent zurückgegangen. Teilnahme- und Eintrittszahlen in Maßnahmen haben drastisch verringert. Die Effekte sind keine Übergangsphänomene, sondern markieren einen Systemwechsel, auf den sich Träger einstellen müssen.
The changes in further education supported under the provisions of SGB III (Social Code III) engender a reorientation towards demand orientation. The effects must be termed dramatic after a year. Monies decreased by around 25 percent between 2002 and 2003. Participation and entry numbers in courses were drastically reduced. These effects are not temporary phenomena, but rather mark a change of system which further education providers must prepare themselves for.
33
Abstract:
Deutsch
English
Institutionenökonomisches Plädoyer für On-the-job-Qualifizierungen
Farhauer, Oliver
Die institutionenökonomische Analyse problematischer Prinzipal-Agent-Beziehungen bei Off-the-job-Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit zeigt: Die Einführung von Bildungsgutscheinen ändert an den Schwächen des Systems nichts, weil die Qualifizierung weiterhin marktfern stattfindet. Es bedarf vielmehr einer Umsteuerung auf On-the-job-Qualifizierungen, da nur sie Arbeitslose wirkungsvoll in Arbeit verhelfen können. Qualifizierungsgutscheine sind daher – trotz möglicher Deadweight-Verluste Bildungsgutscheinen vorzuziehen.
The institution-economic analysis of problematic principal-agent relationships at off-the-job courses offered by the Bundesagentur für Arbeit (Federal Employment Services) shows: The introduction of education vouchers does not change anything about the weaknesses of the system because qualification still happens outside the market. What is rather needed is a redirection towards on-the-job qualification measures since only these can help unemployed persons to find a job. Thus, qualification vouchers are to be preferred over formation vouchers in spite of possible deadweight losses.
37
Abstract:
Deutsch
English
Empirische Befunde verschiedener Befragungen
Bellmann, Lutz; Leber, Ute
Betriebliche Weiterbildung ist mit direkten und indirekten Kosten verbunden, die auf unterschiedliche Art und Weise auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt werden können. Der Beitrag gibt einen Überblick über einzelne Finanzierungsmodelle im Bereich der betrieblichen Weiterbildung, indem empirische Ergebnisse verschiedener Betriebs- bzw. Unternehmensbefragungen vorgestellt werden. Dabei wird nicht nur auf das Angebot und die Teilnahme an betrieblicher Weiterbildung eingegangen, sondern es werden auch die Höhe und Zusammensetzung der Weiterbildungskosten, die zeitliche Lage von Qualifizierungsaktivitäten, die Beteiligung der Beschäftigten an den direkten Kosten sowie der betriebliche Einsatz von Rückzahlungsklauseln und so genannten Lernzeitkonten betrachtet.
In-company further education causes direct and indirect costs that can be divided up between employers and employees in different ways. The article provides an overview of a number of financing models of in-company further education, presenting empirical results of various surveys conducted in enterprises. Not only range of and participation in further education is dealt with, but also the height and composition of further education costs, the timing of qualifying measures, employees’ paying a share of the direct costs, the application of redemption stipulations and so-called learning time accounts.
40
Abstract:
Deutsch
English
Trends der Hochschulfinanzierung in Deutschland
Leszczensky, Michael
Die deutschen Hochschulen stehen seit Jahren unter Sparzwängen. Daher geht es in der Hochschulfinanzierung einerseits um mehr Effizienz, andererseits um neue Geldquellen. Steuerungsinstrumente für mehr Effizienz sind Globalhaushalte und die Budgetverteilung nach Indikatoren. Als neue Geldquellen kommen Drittmittel und Weiterbildungsangebote in Frage. Aber deutsche Universitäten sind noch weit davon entfernt, „entrepreneurial universities” zu sein. Studiengebühren und Stiftungskapital sind hierfür Perspektiven. Vor zu hohen Erwartungen an die Märkte wissenschaftlicher Weiterbildung wird gewarnt.
German universities have been compelled to live on a tight budget for years. Therefore, university financing is on the one hand concerned with more efficiency, on the other hand with the opening up new sources of income. Possible instruments for more efficiency are global budgets and the dividing-up of budgets according to indicators. New sources of income might be funded research and the provision of further education. But German universities are still a long way from being "entrepreneurial universities". Study charges and donation capital could provide perspectives for that. Excessive expectations in the market of scientific further education are, however, warned against.
43
Abstract:
Deutsch
English
NRW-Landesförderung für Weiterbildung
Neu, Peter Ch.
Aus Anlass der Verabschiedung des nordrhein-westfälischen Haushalts für 2004/2005 nimmt der Autor die Landesförderung der Erwachsenenbildung unter die Lupe. Aus Sicht eines katholischen Verbandes zeichnet er ein düsteres Bild kontinuierlich abnehmender finanzieller Mittel, die den Eindruck entstehen lassen, dass es sich bei der verfassungsmäßig garantierten Förderung der Erwachsenenbildung um ein Auslaufmodell handelt.
On the occasion of the passing of the North Rhine-Westphalian budget for 2004/2005 the author takes a close look at the Land’s support of adult education. From the viewpoint of a Catholic association he draws a dark picture of financial means continuously on the decrease that gives rise to the impression that the constitutionally guaranteed promotion of adult education is a model up for discontinuation.
46
Abstract:
Deutsch
Rohlmann, Rudi
Ein Längsschnitt durch die Geschichte der Weiterbildungsfinanzierung.
Abstract:
Deutsch
Trends und Gesetzmäßigkeiten am Beispiel von internationalen Schlüsselkennziffern
Deiss, Richard
Dieser Artikel stellt sieben allgemeine Gesetzmäßigkeiten in Bezug auf die Bildungsfinanzierung zusammen und illustriert sie an europäischen Schlüsselkennziffern. Erklärt werden u.a. die Baumol’sche Kostenkrankheit, das Brecht´sche Gesetz, das Engel’sche Gesetz und Liebigs Minimumgesetz. Vorangestellt ist eine kurze Übersicht zu den Bildungsausgaben in Europa.
Abstract:
Deutsch
Co-financing lifelong learning
Wurzburg, Gregory
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bewertet Investitionen in Bildung nach ihrer Nachhaltigkeit. Studien zeigen: Investitionen in Erstausbildung sind ökonomisch und finanziell nachhaltig. Im Falle des Erwachsenenlernens ist diese bisher kaum überprüfbar. Es scheint aber richtig, die Finanzierung auf mehrere Schultern (Individuen, Öffentlichkeit und Unternehmen) zu verteilen (»Ko-Finanzierung«). Wurzburg stellt hierzu drei in letzter Zeit innerhalb der OECD-Länder diskutierte Lösungstypen vor: Senkung der direkten Weiterbildungskosten für Individuen durch anteiliger Kostenübernahme; Ersatz von Einkommensausfällen für Lernaktivitäten; Modelle zur Risikostreuung. Es fällt auf, dass viele der praktizierten Lösungen auf das kleinere Problem der direkten Kosten zielen.
Forum
48
Abstract:
Deutsch
English
Interkulturelle Fortbildung für zivilen Dialog in der Verwaltung
Brüning, Gerhild
Das am DIE angesiedelte Grundtvig-Projekt European Intercultural Competence Programme (EICP) erprobt Weiterbildungen für Verwaltungen, die interkulturelle Kompetenz zum Thema machen, nicht nur der Personal- sondern auch der Organisationsentwicklung. Das Konzept orientiert sich an der Idee des zivilen Dialogs und bindet Verwaltungsleitungen wie Vertreter von Migrantenorganisationen ein.
The Grundtvig project European Intercultural Competence Programmes (EICP) conducted at the DIE tests further education measures for administrative bodies that involve intercultural competence, not just as far as staff development is concerned, but also in terms of organisation development. The concept is based on the idea of civilian dialogue and addresses heads of administration as well as representatives of migrants’ organisations.
Supple-
ment
4
Finanzierung lebenslangen Lernens
auf mehrere Schultern verteilt
Nuissl, Ekkehard
Supple-
ment
10
Dieter Timmermann und Christoph Ehmann im Gespräch über den Schlussbericht
Ehmann, Christoph; Hummelsheim, Stefan; Timmermann, Dieter
Supple-
ment
14
Teilnahme über positive und negative Anreize steuern
Fertig, Michael; Schmidt, Christoph M.
Nachwörter