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3
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Thema
15
Abstract:
Deutsch
Gespräch mit Walter Hollstein
Hollstein, Walter; Venth, Angela
Dr. Walter Hollstein ist Professor für politische Soziologie in Berlin und einer der frühen (soziologisch orientierten) Begründer der Diskussion um die „Männerfrage”. Er spricht über den Veränderungsdruck auf Männer und die notwendigen Voraussetzungen für Geschlechterdemokratie. Für ihn hat die Forschung zu Männern in Deutschland noch gar nicht richtig begonnen.
19
Abstract:
Deutsch
English
Männerforschung als Teil der Gender-Forschung
Höyng, Stephan; Jungnitz, Ludger
Männerforschung ist heute Teil der Gender-Forschung und eine Querschittsaufgabe für alle gesellschaftlich bezogenen Wissensgebiete. Darüber hinaus kann der Nachvollzug der eigenen männlichen Haltung, des eigenen Geschlechts und der eigenen Geschichte als Teil der wissenschaftlichen Wahrnehmung verstanden werden. Einige Forscher verstehen sich bereits als interdisziplinärer Teil einer solchen „kritischen Männerforschung”. Die Autoren geben Beispiele aus neuen Studien für die Themenvielfalt in der Männerfrage und diskutieren, welche Bedeutung dies für die Erwachsenenbildung haben kann.
The article describes the project „Deutscher Bildungsserver” which is working as a meta-server to supply users with an information system of relevant data in the field of education, adult and further education. The internet is offering big quantities of information and the chance to build up complex documents. Both make it more difficult to select and evaluate information. The „Deutscher Bildungsserver” incorporates information critically bringing it into an order making it easier for users to find their way through the flood of information.The ar ticle investigates the field of men’s studies, it’s development as a discipline of research and it‘s actual position in science. The authors make a difference between men‘s studies as a gender-specific approach, and ”critical men’s studies” including selfreflection as well as critical view of sciences. Both approaches are described as parts of gender research and as cross-section task for all scientific disciplines. Presented are examples of new studies and the use of findings of men‘s studies for education and learning of adults.
22
Abstract:
Deutsch
English
Anmerkungen zur „Männerforschung”
Müller, Ursula
Geschlecht als soziale Konstruktion zu verstehen, gilt in der aktuellen Frauen- und Geschlechterforschung als nicht mehr hintergehbarer Ausgangspunkt. Die Autorin stellt die Frage, wie die Männerforschung ihrerseits „Geschlecht” konstruiert und ob sie eine „kritische” Forschung ist in dem Sinne, dass sie sowohl Gesellschaftskritik als auch Selbstreflexion betreibt. Indem sie die Position von Robert W. Connell referiert, plädiert die Autorin für eine geschlechtskooperative Forschung, die die Anknüpfungspunkte zwischen Frauenforschung und Männerforschung nutzt.
The author describes and evaluates actual streamings of men’s studies at the background – and as a result – of the history and development of women’s studies. Ursula Müller’s main questions are: How is gender construction defined by men’s studies? Is it critical research in the sense of social criticism and self reflection? Her answer: It depends on the author. The position of Ursula Müller is grounding on the concept of Robert W. Connell’s plaedoyer for taking serious men as a specific social group as well as research issue without loosing the focus to women, women’s movement and women’s studies. The future belongs to gender-cooperative research.
25
Abstract:
Deutsch
English
Männerbildung zwischen herrschender Männlichkeit und aufstrebender Frauenbildung
Lenz, Hans-Joachim
H.-J. Lenz stellt eine negative Diagnose für den Zustand der geschlechtssensibilisierenden Männerbildung: Eingezwängt zwischen herrschender Männlichkeit, marginalisierter, sich selbst zersplitternder Männerbewegung und den nach gesellschaftlich-politischer Teilhabe strebenden Frauen. Er definiert Männerbildung als herrschaftskritischen Bewusstwerdungsprozess, gegen den sich starke Widerstände bilden. Im Gender-Mainstreaming-Prozess gibt es aber auch Chancen auf neue Impulse für die Männerbildung.
The author describes the education and development of men as a hot topic in social offside between dominant masculinity, marginalised movement of man and aspiring women’s education and development. The historical and political starting points for men’s education are different to those of women’s education: Men have to become conscious of the need of giving up private and public privileges while women are profiting of their grandmothers’ successful fights for equality. Various resistances against men’s education in the fields of politics and education are focused as well as the perspectives of education of men in science and practice.
28
Abstract:
Deutsch
English
Erwerbs(Arbeits-)Mann und MachtMann als Blockaden
Döge, Peter
Die DIE-Redaktion stellte gleichlautende Fragen an einen männlichen und eine weibliche Autor/in zum Thema Geschlechterdemokratie: nach der Bedeutung des Begriffs, seiner gesellschaftlichen Entwicklung in den letzten 10 Jahren und danach, welche Anforderungen an Bildung sich daraus ableiten.
Peter Döge sieht die Fragen vor allem unter dem Blickwinkel von Strukturen, die einer Gesellschaft zu Grunde liegen. Männliche Identität manifestiert sich im Erwerbs-Mann und im Macht-Mann. Notwendig ist es, dieses Bild hegemonialer Männlichkeit als dominierendes gesellschaftliches Strukturierungsprinzip abzulösen. Erst wenn Bildung sich an dem „neuen Mann” orientiert, kann eine Gleichwertigkeit aller Lebensentwürfe erreicht werden.
Vgl. hierzu auch den Aufsatz von Barbara Stiegler
Gender mainstreaming is gaining relevance in gender and equality policy. But gender democracy means not only equal rights and chances of men and women but also the depart from hegemonial virility as a dominant social structural principle. This political target is far from being reached. Education under the perspective of gender democracy should be orientated at the ”new man”. – The article is the answer of the (male) author to three questions for the understanding, the development and the most important tasks of gender democracy now and in the future. The identic questions are answered by Barbara Stiegler in the next article.
30
Abstract:
Deutsch
English
Integration von Genderwissen in die Bildungsinhalte
Stiegler, Barbara
Die DIE-Redaktion stellte gleichlautende Fragen an einen männlichen und eine weibliche Autor/in zum Thema Geschlechterdemokratie: nach der Bedeutung des Begriffs, seiner gesellschaftlichen Entwicklung in den letzten 10 Jahren und danach, welche Anforderungen an Bildung sich daraus ableiten.
Barbara Stiegler vertritt eine dekonstruktivistische Sicht auf Geschlechterdemokratie, in der es keine speziellen weiblichen oder männlichen Zuschreibungen gibt. Vor diesem Hintergrund analysiert sie die Veränderungen in den letzten 10 Jahren in den Bereichen Recht, Ökonomie, Gewalt und individuelle Lebensperspektiven und kommt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Für die Erwachsenenbildung gilt es, geschlechterdemokratische Bildung überhaupt erst als Ziel und integratives Prinzip zu begreifen.
Vgl. hierzu auch den Aufsatz von Peter Döge.
The article is the answer of the (female) author to three questions for the understanding, the development and the most
important tasks of gender democracy now and in the future. The actual development of gender democracy as a political
target is seen critically by Barbara Stiegler similar to the view of Peter Döge. But at the field of education gender democracy
has to be understood as a target in general. Gender mainstreaming as an integrative educational task and issue
presupposes gender knowledge and gender competence including the knowledge of women’s, men’s and gender studies.
This applies to all contents of education, in particular to those of economical, political, technical, cultural and comunicative
education.
33
Abstract:
Deutsch
Hoppe, Jörg Reiner; Stapelfeld, Hans
In der Familie zeigen sich Konflikte mit dem traditionellen Männer- und Frauenbild am deutlichsten dann, wenn ein Kind hinzukommt. Die Autoren werten den partnerschaftlichen und damit gesellschaftlichen Rollenwandel, der dann unausweichlich wird. Sie beschreiben Eckpunkte einer in die Krise geratenen männliche Identität und betonen, dass diese Faktoren bis heute zu wenig Beachtung in der weithin weiblich dominierten Familienbildung finden. Sie plädieren für Männergruppen in der Familienbildung, die einen selbstreflektorischen Prozess begleiten.
36
Abstract:
Deutsch
English
Familienbezogene Bildungsarbeit mit Vätern
Richter, Robert
Um einer Gleichberechtigung näher zu kommen, ist es notwendig, Männer und Väter darin zu unterstützen, ihre Rolle in Familie, Gesellschaft und Berufswelt aktiv zu gestalten. Der Artikel diskutiert Möglichkeiten einer Etablierung dieses relativ neuen Bereichs der Erwachsenenbildung und beschreibt Grundlagen, Anknüpfungspunkte und Themen für Bildungsangebote an Männer.
In order to reach real equality of men and women it is necessary to substitute not only women but also men and fathers
in their role as an ”active” father in family, society and professional life. The article describes education of fathers as a
relatively new form of adult and further education focusing the consequences of social change processes and orientating
by biographical transitions as there are pregnancy, bir th preparation, to be familiar with the role of parents, separation
and divorce etc. The author points out practically oriented root positions and prepositions of successful father education
programs.
38
Abstract:
Deutsch
English
Ein Beitrag zur Demokratisierung der Geschlechterverhältnisse
Derichs-Kunstmann, Karin
Der Artikel beschreibt Gründe, Ziele, Bestandteile und Anwendungsfelder des Konzeptes einer geschlechtsgerechten Didaktik in der Erwachsenenbildung. Die Autorin benennt Konsequenzen für die Inhalte von Lehr-/Lernprozessen, für das pädagogische Verhalten, die methodische Gestaltung und für die Rahmenbedingungen von Bildungsarbeit.
Schließlich sollte die Geschlechterperspektive nicht vor den Strukturen der Einrichtungen halt machen und als Querschnittsdimension Bestandteil von Qualitäts- und Personalentwicklung sein.
The article describes reasons, targets, elements and areas of applications of the concept of gender democratic didactics in adult education. The author investigates prepositions and consequences to pedagogical acting, methodical structuring and basic conditions of educational processes. Finally the concept of gender democratic didactics must not stop in front of the institutional structures. Gender perspective should become part of quality management and organisational and personal development processes as well.
41
Abstract:
Deutsch
Aspekte der Männerbildung vom 19. zum frühen 20. Jahrhundert
Reulecke, Jürgen
Historischer Längsschnitt zum Thema Männerbildung vom 19. zum frühen 20. Jahrhundert.
42
Abstract:
Deutsch
Nuissl, Ekkehard
Begriffsklärungen rund um das Thema Männerbildung: gesellschaftliche Akzeptanz, Anknüpfungspunkte, Methodik, Gender-Aspekte und Forschung.
Forum
45
Abstract:
Deutsch
Ein- und Ausblicke aus einem europäischen Forschungsprojekt
Käpplinger, Bernd
Der Autor berichtet über ein von der EU gefördertes Projekt zum Thema Jugendarbeitslosigkeit, das unter internationaler Beteilung von sechs Länder durchgeführt wird. Kernfrage ist, welche Kompetenzen bei Jugendlichen gefördert werden und welche Bedürfnisstrukturen junge arbeitlose Erwachsene haben.
Nachwörter